Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Philipp-Dieffenbach-Halle. Weitere Stationen sind der alte jüdische Friedhof, die Augustinerschule, der Stadtkirchenplatz und der Synagogenplatz.
An den einzelnen Stationen sind Erläuterungen, Augenzeugenberichte, Gedichte und die Verlesung der Namen der von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Opfer vorgesehen.
Der Gedenkgang ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur in der Stadt Friedberg. Er erinnert an die Schicksale der jüdischen Menschen, die Opfer antisemitischer Verfolgung und Gewalt wurden. Zugleich wird ein Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Ausgrenzung gesetzt. Die Veranstalter rufen dazu auf, die Erinnerung wachzuhalten und Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.